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Kostbares Trinkwasser ist für das Wegspülen im WC viel zu schade und zu teuer. Die Regenwassernutzung ist nicht nur sinnvoller, sondern ökologisch und ökonomisch vorteilhafter:
Umweltschonend:
1. Schont die Grundwasservorräte
2. Reduziert Aufwand und Kosten für die Wasseraufbereitung, -transport und Ausweitung der Anlagentechnik
3. Entlastet die Kläranlagen, da bei starken Regenfällen ein Teil zur späteren Nutzung aufgefangen wird und Spitzenbelastungen für das Kanalsystem und die Klärung ausgeglichener verlaufen
4. Wirkt so steigenden Wasser- und Abwasserkosten entgegen
Kostenparend:
Mit einer richtig dimensionierten Regenwasser-Nutzungsanlage lässt sich der Trinkwasserverbrauch im Haushalt und Gewerbe problemlos halbieren. Das bedeutet nicht nur eine Trinkwasserkostenreduzierung um 50 % beim Nutzer selbst sondern vermeidet Aufwand und Kosten, die mit weiter wachsendem Verbrauch einher gehen.
Vielfach diskutierte hygienische Bedenken sind bei fachgerecht ausgeführten Regenwasser-Nutzungsanlagen inzwischen ausgeräumt.Reihenuntersuchungen an bestehenden Anlagen ergaben, dass die europäischen Grenzwerte für Badegewässer nicht nur erreicht, sondern deutlich unterschritten werden. Das bedeutet in der Praxis, dass ein See oder Fluss mit der Wasserqualität einer Regenwasser- Gewinnungsanlage als Badegewässer zum Schwimmen freigegeben würde. Da dieses Regenwasser aber ausschliesslich für Nicht- Trinkwasser-Bereiche genutzt wird, stellen streng genommen hygienische Aspekte kein Problem dar, sondern bieten Vorteile:
1. WC-Spülung – keine Verkalkung, kein Urinstein
2. Waschmaschine – verbesserteWaschwirkung, ca. 50 % weniger Waschmittel, keine Verkalkung
3. Reinigungszwecke (Putzen) – weichesWasser, geringerer Putzmittelbedarf, fleckenloseres Abtrocknen
4. Garten- und Teichbewässerungen –optimales Wasser für Pflanzen, Mineralien werden besser aufgenommen
Erdtank mit Unterwasserpumpe
Regenwasser fliesst über die Dachflächen in eine Kunststoff- oder Betonzisterne und wird durch den im Speicher integrierten Vorfilter gereinigt. Die im Erdtank aufgestellte Unterwasserpumpe (Pumpe kann auch im Keller aufgestellt werden) saugt über die schwimmende Entnahmeleitung das Regenwasser an und fördert dieses zu den gewünschten Zapfstellen. Ein eventueller Regenwassermangel wird durch die im Gebäude installierte Anlagensteuerung erkannt. Die in dieser Steuerung ebenfalls integrierte Trinkwassernachspeisung stellt in diesem Fall den Verbrauchsstellen automatisch und bedarfsgerecht Trinkwasser zur Verfügung falls die Zisterne keinen ausreichenden Regenwasservorrat bieten kann. Alternativ kann aber auch ein Kunststofftank auch im Keller aufgestellt werden.
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